Das Wochenbett.

Bedeutsam, einmalig und unvergessen.

Das Wochenbett – eigentlich eine ziemlich altmodische Bezeichnung für die ganz besondere und manchmal auch wilde Zeit nach der Geburt. Kaum einer spricht darüber und genau das wollen wir ändern. Denn viele Familien sind gut vorbereitet auf die Schwangerschaft und die Geburt. Sie wissen bestens, was in die Kliniktasche gehört und was ihr Baby anziehen wird, sobald es auf der Welt ist. Lasst uns das Wochenbett wieder mehr in den Fokus rücken. Lasst uns das Wochenbett feiern! 

Was ist das Wochenbett eigentlich?

Direkt mit der Geburt deines Kindes und der Plazenta beginnt dein Wochenbett und dauert laut Definition acht Wochen. Dabei unterscheiden wir das frühe und das späte Wochenbett. Die frühe Wochenbettzeit meint die ersten 14 Tage, die dich mitunter ganz schön herausfordern können. Regeneration und Heilung, Anpassung und Veränderung stehen über allem. Euer Baby braucht Zeit zum Ankommen – genauso wie ihr, denn schließlich beginnt auch für euch ein neues Leben. Auch das Stillen etabliert sich und will gelernt werden. Dafür braucht es Zeit und jede Menge Geduld. 

Durch die Schwangerschaft und die Geburt hat dein Körper bereits Großartiges geleistet, hat sich geöffnet und ein wahres Wunder vollbracht. Beeindruckend ist auch das, was er jetzt vollzieht. Es wird einige Monate dauern, bis dein Körper vollkommen regenerieren ist. Du kannst ihn bestmöglich unterstützen, indem du dich besonders nach der Geburt schonst und erholst. Auch wenn du die Geburt als "leicht" empfinden solltest, gib deinem Körper die Möglichkeit, seine Anpassungsvorgänge vorzunehmen. Höre gut auf das, was dein Gefühl dir sagt, auf das, was du brauchst. Nehmt euch in den ersten Tagen und Wochen nicht zu viel vor. Besonders, wenn die Geburt sehr anstrengend war. Versorge deinen Körper liebevoll und kümmere dich gut um dich. 

Lass dich bestmöglich unterstützen und bereite DEIN ideales Wochenbett vor. Das Wichtigste dabei: Kommuniziere es mit deinem Partner/deiner Partnerin. Im späten Wochenbett geht es vor allem um das Einleben, die weitere Rückbildung und das Orientieren nach außen. 

Euer gemeinsames Ankommen

Ein wichtiger und essentieller Aspekt dieser ganzen Zeit ist auch das gemeinsame Bonding. Die Nabelschnur hat dein Baby und dich über die Dauer der Schwangerschaft eng aneinander verbunden, du hast es getragen und beschützt. Am Sichersten wird sich euer Baby nah an euren Körpern fühlen – auch und vor allem beim Stillen nach Bedarf. Ruhe und wenige Reize sind für ein geschütztes Ankommen sehr wichtig. Lasst unerwünschten Besuch draußen und kuschelt euch in euer Nest, um euer Baby in vollen Zügen genießen und kennenlernen zu können. Eure Bedürfnisse und die eures Babys sind das, was jetzt zählt. 

Liebe Mama, bitte nimm dich wichtig und kümmere dich um dich, denn nur so kannst du deinem Kind die Mama sein, die du so gern sein willst. Du wirst dich neu kennenlernen, denn schließlich wirst auch du durch die Geburt als Mama neugeboren. 

 

Wir hoffen, dass du das große Glück hast, in dieser tollen und aufregenden Zeit eine Hebamme an deiner Seite zu haben. Sie wird dich hierbei wundervoll begleiten.

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Janine & Steffi, Hey Wow Mom