Sex in der Schwangerschaft

Hey Mama, du bist schwanger und in deinem Körper passiert so viel - deine Hormone stellen sich neu ein, dein Äußeres verändert sich und auch deine Emotionen dürfen sich an die stetig neuen Situationen und Veränderungen gewöhnen. So kann sich auch die Partnerschaft schon mit der Schwangerschaft verändern - besonders das Thema Sex sorgt oftmals für Verunsicherung auf beiden Seiten. Wir schauen uns das mal für dich an!

Sex in der Schwangerschaft - ja oder doch besser nicht?

Das wichtigste vorweg: Erlaubt ist, was immer euch beiden Freude macht! 

Ein aktives Liebesleben ist auch in der Schwangerschaft möglich und hat sogar sehr positive hormonelle Auswirkungen auf dich und dein Baby. Glückliche Mama, glückliches Baby - das gilt auch beim Sex in der Schwangerschaft. Wenn du dich also fallen lassen und den Sex genießen kannst, profitiert ihr alle drei. 

Sollte es jedoch Gründe für eine mögliche Frühgeburt geben oder du Blutungen haben, kann Sex in der Schwangerschaft keine gute Idee sein. Halte hier unbedingt Rücksprache mit deiner Hebamme oder deine:r Gynäkolog:in.

Sex im Verlauf der Schwangerschaft

Im ersten Trimenon, also in den ersten 12 Wochen der Schwangerschaft, kann es sein, dass deine Lust eher eingeschränkt oder rein gar nicht vorhanden ist - vor allem dann, wenn du Begleiterscheinungen wie Übelkeit oder Müdigkeit stark spürst. Achte auf dich und deine Bedürfnisse und kommuniziere ganz offen, wie du dich fühlst und was du gerade brauchst. Druck - egal ob von dir selbst oder von deinem Partner / deiner Partnerin ist wenig hilfreich.

Im zweiten Trimenon - auch das Drittel des Wohlbefindens genannt - steigert sich bei vielen Frauen die Lust wieder. Das liegt zum einen am grundsätzlichen körperlichen Wohlbefinden, zum anderen an der gesteigerten Durchblutung deines Genitalbereichs. Da dein Bauch nun schon gut spür- und sichtbar ist, probiert euch hier gern aus. Für viele Paare ist das der Moment, andere Stellungen auszuprobieren. Auch Selbstbefriedigung kann eine tolle Möglichkeit für dich sein.

Im dritten Trimenon kann die Penetration mit dem Penis bei zu tiefem Eindringen als unangenehm empfunden werden. Hier kann beispielsweise die Löffelchenstellung eine Alternative sein. Auch hier gilt: Probiert euch aus - wichtig ist, dass der Sex schmerzfrei bleibt und euch Spaß macht. Stehst du kurz vor der Geburt und verspürst Lust auf Sex, können die im Sperma enthaltenen Prostaglandine sogar geburtshilflich wirken. Sie machen deinen Muttermund weicher und können mitunter sogar Wehen auslösen. Sex kann also eine tolle Möglichkeit sein, sanft und glücklich in die Geburt zu starten.>

Findet mein:e Partner:in mich noch attraktiv? 

Auch die Lust deines Partners / deiner Partnerin kann ich mit der Schwangerschaft verändern. Oftmals ist der Anblick der Schwangeren sehr viel lustvoller, da sich die wunderschön weiblichen Kurven mehr herausbilden. Doch auch Unsicherheit ist hier oft ein wichtiger Faktor. Sollte euer Lustempfinden unterschiedlich sein, sprecht offen miteinander, wie ihr euch fühlt, wovor ihr möglicherweise Angst habt und was euch dabei helfen kann, Nähe und Zuneigung zu spüren.

Und was spürt das Baby vom Sex in der Schwangerschaft? 

Dein Baby ist rundum gut eingehüllt und geschützt. Ihr braucht also keinerlei Sorge haben, dass Sex in irgendeiner Art unangenehm für euer Baby sein könnte. Wichtig ist nur, dass du selbst Freude verspürst und gut auf deinen Körper achtest - Unwohlsein und Schmerzen spürt dein Kind nämlich sehr wohl - ebenso natürlich auch die große Freude und die Glücksgefühle.

Ich habe keine Lust!

hey Mama, dein Körper, deine Schwangerschaft, deine Entscheidung. Wenn du keine Lust empfindest, Sex für dich schmerzhaft ist oder du dich unwohl fühlst, ist das total in Ordnung. Hör auf das, was dein Körper dir sagt - ganz ohne Druck. Sollte dein:e Partner:in andere Wünsche haben, findet heraus, wie ihr beide Bedürfnisse so erfüllen könnt, dass es für beide okay ist. So könnt ihr beispielsweise Alternativen finden, um einander nah und intim zu sein. Wichtig ist, dass ihr euch gegenseitig seht und versteht und euch beide wohl fühlt. 

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Janine & Steffi, Hey Wow Mom