Wochenbettvorbereitung - wichtig & doch so schwer.

Steffi über ihre Vorbereitung auf das Wochenbett - und warum sie schwerer war, als gedacht. 

“Steffi, bitte bereite dich auf dein Wochenbett vor!”
Tja, das sagte mir Janine als meine Hebamme damals. Das hatte ich von keiner meiner Freundinnen vorher gehört. Und auch mein Insta-Feed suggerierte mir eher, dass ich für das Mutterwerden nachhaltige Bodys, kuschelige Nestchen, stapelbares Spielzeug und vielleicht noch schöne Öle für meinen Bauch brauche. Vom Thema Kinderwagen mal ganz zu schweigen. 50 Modelle in 100 Ausführungen in 300 verschiedenen Farben. Puh.

Wo bleiben die Binden? Die zugänglichen Infos zum Thema Wochenfluss? Die Impulse, wie wichtig das Wochenbett für mein Ankommen im Leben als Mutter ist, für unser gemeinsames Ankommen als Familie? Wo die Idee, wie ich mich selbst als Mensch, als Frau und eben nicht nur als Mutter sehen und spüren darf?

Das Wochenbett findet öffentlich nicht statt. Binden und Netzhöschen klicken sich einfach nicht. Wochenfluss? Sprechen wir nicht drüber. Und hey, vielleicht sind die Dinge, die ihr in dieser Zeit braucht, einfach nicht sexy. So what? Vorbereitet zu sein, mental wie ganz praktisch war für mich als Mama das Größte. Das Leben mit Baby wird turbulent genug, gerade, wenn eure Wirklichkeit vielleicht nicht den Fotos eures Insta-Feeds entspricht. Umso wertvoller ist es, noch vor der Geburt ein gestärktes Mindset und eine vollgepackte Schublade mit den wichtigsten Helfern zu haben.

Liebe Mamas, das, was wir Tag für Tag sehen, wird zu unserer Wahrheit. Also lasst uns das Wochenbett laut zelebrieren, die Vorbereitung darauf wichtig nehmen und den Fokus auf uns als Mamas, Frauen und Individuen nicht verlieren! Für euch, für eure Freundinnen, für alle anderen werdenden Mamas da draußen und irgendwann sogar für eure Töchter!

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Janine & Steffi, Hey Wow Mom